Prognosen und Zukunftsszenarien

Zivilgesellschaftliches Engagement im Jahr 2031

Laura Benning | Luisa Gerber | Holger Krimmer | Peter Schubert | Birthe Tahmaz

Diese Studie wagt einen Blick in die Zukunft und präsentiert Szenarien sowie Prognosen zu einer Zivilgesellschaft im Jahre 2031. Denn: Zivilgesellschaftliche Organisationen und das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern sehen sich mit vielfältigen gesellschaftlichen Umweltverwänderungen konfrontiert.

Wir haben uns gefragt: (1) Welche Umweltveränderungen werden zivilgesellschaftliche Organisationen und Engagierte in den kommenden zehn Jahren prägen? (2) Welche Entwicklungsszenarien sind unter diesen Rahmenbedingungen für die Zivilgesellschaft denkbar und plausibel? Und (3) wie können die Akteurinnen und Akteure bereits heute auf diese absehbaren Veränderungen reagieren?

Unsere Studie zeigt, dass die Zukunft der Zivilgesellschaft von einer Fülle ganz unterschiedlich gearteter Umweltfaktoren abhängt, die wir nach sechs verschiedenen Dimensionen systematisieren: (1) politische Umwelten, (2) ökonomische Umwelten, (3) soziale Umwelten, (4) ökologische Umwelten, (5) normative Umwelten und (6) technologische Umwelten.

Für unseren Blick in die Zukunft greifen wir auf zwei verschiedene Ansätze zurück, die sich mit diesen Dimensionen näher befassen: Prognosen von Expertinnen und Experten (siehe Kapitel 4) und einen partizipativ gestalteten Szenarioprozess der strategischen Vorausschau mit Akteurinnen und Akteuren aus der Zivilgesellschaft (siehe Kapitel 5).

Unsere Studie macht deutlich: Zivilgesellschaftliche Organisationen sollten sich intensiver mit Fragen der Anpassungsfähigkeit an sich verändernde Rahmenbedingungen befassen. Zudem verdeutlichen die verschiedenen Zukunftsszenarien, dass Organisationen durch den gezielten Aufbau von Kompetenzen Zukunft auf vielfältige Weise aktiv im Sinne des Gemeinwohls gestalten können (unsere Empfehlungen auf einen Blick in Kapitel 6).

„Wandel setzt sich immer weiter fort, deswegen
müssen wir den Dialog […] gemeinsam fortsetzen.“

Dr. Holger Krimmer
Geschäftsführer
Zivilgesellschaft in Zahlen

„Es ist wichtig, dass wir die Bereitschaft haben,
in die Zukunft zu schauen.“

Katarina Peranić
Vorständin
Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt

„Ganz viele Engagierte haben mitgemacht, haben ihr
Erfahrungswissen und ihre Kompetenz eingebracht.“

Jan Holze
Vorstand
Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt

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